Kapselendoskopie

Ein Größenvergleich: Kapsel
mit Kamera und Büroklammer

Bei der Kapselendoskopie werden Teile des Verdauungstraktes mit Hilfe einer Videokapsel untersucht, die Aufnahmen vom Inneren der Verdauungsorgane macht. Dabei schluckt der Patient eine Kapsel von der Größe einer Vitamintablette. Die Kapsel ist mit ein oder zwei Kameras, Lichtquelle sowie einem kleinen Sender ausgestattet und durchläuft das gesamte Verdauungssystem. Dabei filmt sie den zu untersuchenden Abschnitt, etwa den Dünndarm oder den Dickdarm, und sendet die Aufnahmen an einen Datenrekorder, den der Patient bei sich trägt. Anschließend werden die Bilder vom Arzt ausgewertet.

Die Kapselendoskopie ist die einzige Möglichkeit, die gesamte Dünndarmschleimhaut von innen zu betrachten. Im Gegensatz zur virtuellen Endoskopie mittels Computertomographie kommt es bei der Kapselendoskopie zu keiner Strahlenbelastung. Erst die Einführung der Kapselendoskopie erlaubte eine genaue, verbesserte Diagnosestellung bei vielen Dünndarmerkrankungen. In Deutschland wird die Methode seit 2001 angewandt.

Je nachdem, ob die Speiseröhre, der Dünndarm oder der Dickdarm untersucht werden soll, stehen verschiedene Kapseltypen für die Endoskopie zur Verfügung.

Druckversion     Impressum     Sitemap     Letzte Aktualisierung: 21.09.2015
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